Skip links

Insolvenzrecht

Für Unternehmer und Unternehmen jeder Größenordnung erarbeiten wir gemeinsam mit einem über die Jahre gewachsenen und bewährten Netzwerk von spezialisierten Rechtsanwälten, Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Betriebswirten, maßgeschneiderte Sanierungskonzepte und Lösungsansätze für die jeweils eingetretene Krisensituation, um für unsere Mandanten die formulierten Zielsetzungen sowie den angestrebten Sicherungs- und Sanierungserfolg zu erreichen.

Ist der Insolvenzfall unvermeidlich begleiten wir die Unternehmen unserer Mandanten über das Instrument der Eigenverwaltung und/oder eines Insolvenzplans durch die Insolvenz. Dies gewährleistet Ihnen als Unternehmensinhaber auch bei Insolvenz die Kontrolle über Ihr Unternehmen und Ihr Vermögen.

Die Kanzlei Koslowski & Traub Rechtsanwälte berät als hochspezialisierte Anwaltsboutique Unternehmer und Unternehmen, Banken, Institutionen, Lieferanten und Gläubiger zu sämtlichen Rechtsfragen auf dem Gebiet des Insolvenzrechts.

Wir sind gerne für Sie da – Rufen Sie uns an!

Tel. 0711/75866180

Beratungsbereiche

Präventive Sanierung / Präventiver Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen

Eigenverwaltung

Schutzschirm / Schutzschirmverfahren gem. § 270b InsO

Insolvenzplan / Insolvenzplanverfahren

Insolvenzverwaltung

Sachwaltung

Insolvenzanfechtung

Gesellschafter- und Geschäftsführerhaftung in der Insolvenz

Kreditsicherungsrechte in der Insolvenz

Insolvenzstrafrecht

Steuerrecht in der Insolvenz

Immobilienrecht in der Insolvenz

Sanierungsberatung

Beratungsschwerpunkte

Mit dem Gesetz zur Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts (SanInsFOG) gedenkt/gedachte der Gesetzgeber die deutsche Sanierungs- und Insolvenzlandschaft nachhaltig zu verändern.

Herzstück und innovativster Teil des Reformgesetzes ist die Umsetzung der Richtlinienvorgaben zum präventiven Restrukturierungsrahmen durch das Gesetz über den Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen für Unternehmen (StaRUG). Mit dem Inkrafttreten dieses Gesetzes etabliert der Gesetzgeber erstmalig gesetzlich verankerte gerichtliche Restrukturierungshilfen, und legt eine frühzeitige Sanierung allein in die Hand des Schuldners.

Klar formuliertes Ziel dieses präventiven Restrukturierungsverfahrens ist es, das Unternehmen zu sanieren und insbesondere ein Erhalt von Arbeitsplätzen zu gewährleisten. Liegt bei einem Unternehmen eine Insolvenzwahrscheinlichkeit („likelihood of insolvency“) vor und ist es gleichwohl bestandsfähig („viability test“), soll dem Unternehmen künftig ein vier bis max. 12 Monate andauerndes Moratorium gewährt werden können (Verbot der Einzelzwangsvollstreckung). In bestimmten Fällen muss die Sanierungsphase durch einen Restrukturierungsbeauftragten begleitet werden, der die Unternehmensleitung überwacht und diese bei den Verhandlungen mit Gläubigern sowie bei der Entwicklung des Restrukturierungsplans unterstützen soll.

Gerne beraten wir Sie bzgl. der Möglichkeiten dieses neuen Sanierungsinstruments.

Sprechen Sie uns an.

Die Eigenverwaltung bietet dem Unternehmer / Unternehmen die Möglichkeit, ein selbst gesteuertes Sanierungsverfahren durch Gang in die Insolvenz eigenverantwortlich und ohne Insolvenzverwalter durchzuführen. Kernvoraussetzung hierfür ist u. a. dass ein fachkundiger Insolvenzrechtsspezialist dem Management beratend zur Seite steht, da dieses in einem Eigenverwaltungsverfahren wesentliche Aufgaben „insolvenzrechtskonform“ zu erfüllen hat, welche in einem Regelinsolvenzverfahren dem Insolvenzverwalter obliegen.

Als regelmäßig durch die Insolvenzgerichte bestellte und erfahrene Insolvenzverwalter beraten wir Sie in diesem Zusammenhang und konzipieren mit Ihnen gemeinsam ein durchdachtes Eigenverwaltungskonzept, welches der Prüfung des Insolvenzgerichts stand hält.

Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Beratungstermin.

Analog zur Eigenverwaltung (siehe Beratungsschwerpunkt „Eigenverwaltung“) ermöglicht auch ein Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO ein selbstgesteuertes Durchlaufen eines Sanierungsverfahrens durch die Geschäftsleitung ohne Insolvenzverwalter.

Sowohl die Vorbereitung als auch die Durchführung eines Schutzschirmverfahrens nach § 270b InsO unterliegen strengen Voraussetzungen und hohe Anforderungen seitens der Insolvenzgerichte und der jeweils beteiligten Gläubiger. Die Verantwortung und Expertise für mandatierte Berater ist bei dieser Art der Sanierung besonders hoch.

Als regelmäßig durch die Insolvenzgerichte bestellte und erfahrene Insolvenzverwalter beraten wir Sie gerne dahingehend, ob für Ihr Unternehmen ein Schutzschirmverfahren nach § 270b InsO in Frage kommt.

Durch einen Insolvenzplan wird an einem Insolvenzverfahren beteiligten Personen, insbesondere auch der/dem Schuldner(in) bzw. dem schuldnerischen Unternehmen durch den Gesetzgeber eine jederzeitige privatautonome Handlungsmöglichkeit und Gestaltungen auch im Insolvenzverfahren eröffnet.

Über das Initiativrecht nach § 218 InsO kann der/die Schuldner(in) bzw. das schuldnerischen Unternehmen dem Insolvenzgericht einen Insolvenzplan vorlegen, in welchem die Befriedigungsmöglichkeiten der Gläubiger sowie Beendigungszeitpunkt und Beendigungsart des Insolvenzverfahrens festgesetzt wird.

Mittels eines Insolvenzplanes kann daher bei gleichzeitiger Einreichung mit Insolvenzantragstellung oder auch nach Insolvenzeröffnung der Ablauf und das vorzeitige Ende des Insolvenzverfahrens verbindlich festgeschrieben werden.

Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten der Insolvenzplanerstellung und begleiten Sie darüber hinaus bei der Umsetzung eines erarbeiteten und auf Ihre Verhältnisse abgestimmten Insolvenzplanes.

Unsere beratenden Rechtsanwälte werden seit vielen Jahren von verschiedenen Insolvenzgerichten in Baden-Württemberg regelmäßig zum gerichtlichen Sachverständigen, vorläufigen Insolvenzverwalter und Insolvenzverwalter bestellt.

Aufgrund der über Jahre erworbenen Expertise und Erfahrung bei der Bearbeitung und Abwicklung von Insolvenzverfahren, verfügten unsere Rechtsanwälte über tiefgreifende Kenntnisse der internen Ablaufmechanismen eines Insolvenzverfahrens sowie guten kommunikativen Zugang zu potentiellen Verfahrensbeteiligten wie Krankenkassen, Finanzbehörden, Banken etc.

Gerne dürfen Sie uns als Gläubiger bzw. Gläubigerausschuss nach vorheriger Absprache als Insolvenzverwalter beim zuständigen Insolvenzgericht vorschlagen.

KONTAKT

Tätigkeitsbereiche

Tätigkeit als Insolvenzverwalter

Tätigkeit als Nachlassinsolvenzverwalter

Beratung von Gläubigern

Sanierungsberatung

Internationales Insolvenzrecht

Insolvenzbaurecht

Mietrecht in der Insolvenz

Arbeitsrecht in der Insolvenz

Gesellschaftsrecht in der Insolvenz

Kaufrecht in der Insolvenz

Bankrecht in der Insolvenz

Anfechtungsrecht

Markenrecht in der Insolvenz

Return to top of page